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Stellungnahme vom 09.03.2010
Montag, 2. November 2009

Stellungnahme zum Hamburger Abendblattartikel „Junge Juden in Deutschland - die nächste Generation“ vom 02. März 2010

 

Liebe Gemeindemitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren, 

das Hamburger Abendblatt hat sich Anfang März mit dem Thema „Junge Juden in Deutschland“ auseinandergesetzt, was wir sehr begrüßen. Auch wurden Zitate von uns abgedruckt, und die Jüdische Gemeinde in Hamburg hat Erwähnung gefunden. Allerdings stimmen wir nicht mit allen Aussagen des Artikels überein und haben deswegen das Bedürfnis, zu einigen Punkten Stellung zu beziehen.

Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass die Äußerungen des Herrn Polak, die teilweise geschmacklos sind und die millionenfachen Morde in der Zeit des Nationalsozialismus verharmlosen, keineswegs unsere Meinung oder die Meinungen der Mehrheit der jungen Juden in Deutschland repräsentieren. Es ist auch in keiner Weise ein Anliegen von uns, mit unseren Großeltern zu „brechen“ oder gar das Gedenken unserer ermordeten Angehörigen in den Hintergrund zu stellen. Vielmehr haben wir deutlich gemacht, dass zusätzlich hierzu dringend Inhalte für die Zukunft entworfen werden müssen. 

Wir haben zu keinem Zeitpunkt Kritik an konkreten Personen des Zentralrats geäußert oder gar Personen oder einer jüdischen Institution die Schuld an einem „Miesepeter-Image“ des Judentums gegeben. Es kann keinem Juden vorgeworfen werden, dass sein Handeln für Verallgemeinerungen gegenüber Juden oder sogar für das Entstehen von Antisemitismus verantwortlich ist.

Schließlich haben wir nie davon gesprochen, dass wir uns eine „Distanz“ zum Staate Israel wünschen. Wir haben vielmehr deutlich gemacht, wieso der Staat Israel eine bedeutsame und besondere Rolle im Leben eines jeden Juden einnimmt. Unsere Äußerungen zielten lediglich auf die Tatsache, dass in vielen Köpfen eine Trennung  zwischen Religion und Nationalität nicht besteht. 

Liebe Gemeindemitglieder, sehr geehrte Damen und Herren, wir hoffen, mit diesen Ausführungen für Klarheit gesorgt und unsere Positionen und Ansichten verdeutlicht zu haben.

Ihre

 

 

      David Tichbi                  Daniel Zylberberg

-Vorstandsmitglied-         -Beiratsvorsitzender-

 

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Buchvorstellung: "Verborgene Pracht-Der jüdische Friedhof in Hamburg-Altona"
Mittwoch, 23. September 2009

Buchvorstellung

am Donnerstag, 29. Oktober 2009, um 17:00 Uhr im Gemeindezentrum, Grindelhof 30

„Verborgene Pracht –

Der jüdische Friedhof in Hamburg-Altona“

Herausgegeben von Michael Brocke

Salomon-Ludwig-Steinheim-Institut im Auftrag der Stiftung Denkmalpflege Hamburg
(Sandstein Verlag Dresden)

Das Buch beschäftigt sich auf der Basis der Grabinschriften mit der Geschichte des aschkenasichen Teils des jüdischen Friedhofs Altona, es stellt
die große Altonaer Rabbinertradition vor, wirft ein Licht auf Altonaer Familien wie die Warburgs und den Umkreis der Glückl von Hameln
und erläutert die Feinheiten der in hebräischer Sprache verfassten Eulogien. Auch ein Exkurs zu der sefardischen Grabkultur fehlt nicht.

Die Autoren werden anwesend sein.
 
Veranstaltung: soirée-lecture am 25. Oktober 2009
Mittwoch, 30. September 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

im letzten Jahr hat CLUNY zum 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft
in Marseille zusammen mit der jüdischen
Gemeinde Marseille zu einer soirée-lecture „Albert
Cohen - O vous frères humains“ in die Stadtbibliothek
Alcazar eingeladen. Dieser Abend soll nun in Hamburg
wiederholt werden. Wir wollen dadurch die Freundschaft
mit Marseille vertiefen und die europäischen Tage der
jüdischen Kultur unterstützen. Wir freuen uns, Ihnen einen
besonderen literarischen und musikalischen Leckerbissen
vorstellen zu können.

Die Jüdische Gemeinde in Hamburg
Le Consulat général de France à Hambourg
L’Institut Français de Hambourg
Die Deutsch-Französische Gesellschaft CLUNY e.V.
Die Volkshochschule Hamburg
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Hamburg

laden Sie herzlich ein.

Image EInladung als PDF öffnen

Senden Sie Ihre ausgedruckte Anmeldung bitte an:

Deutsch-Französische Gesellschaft
CLUNY e.V.
Gilcherweg 68 B
22393 Hamburg

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Veranstaltung: "Frühstück mit Wassermann"
Mittwoch, 23. September 2009

„Frühstück mit Wassermann“

am Sonntag, 18. Oktober 2009, 11:00 Uhr, Grindelhof 30
Thomas Kraft. „Jakob Wassermann“
Der Meister der psychologisch-realistischen Darstellung


Jakob Wassermann (1873–1934), Sohn eines jüdischen Spielwarenfabrikanten aus Fürth, war einer der meistgelesenen Autoren in der
Weimarer Republik. Viele seiner Romane wurden zu internationalen Bestsellern, wie „Caspar Hauser“ oder „Der Fall Maurizius“. Henry Miller
schrieb über „Der Fall Maurizius“, er habe es so oft und so erschüttert gelesen wie kein anderes Buch.

Thomas Kraft beschreibt Leben und Werk dieses „Weltstars des Romans“ und bezieht dabei den Zeitkontext, die politischen, aber auch die
literarischen Umbrüche, genauso mit ein wie prägende persönliche Aspekte, so zum Beispiel Wassermanns Wurzeln im Fränkischen, seine
problematische Ehe und den allgegenwärtigen Antisemitismus.

Thomas Kraft legt hier die erste klassische Biografie „Frühstück mit Wassermann“ vor.

Eintritt € 3,00
 
Neues Rundschreiben online
Dienstag, 30. Juni 2009
Jüdische Gemeinde Hamburg Ab sofort finden Sie in der Rubrik "Rundschreiben" die aktuelle Ausgabe Nr. 5 (September / Oktober 2009) unseres Gemeinderundschreibens zum online betrachten oder herunterladen. Bitte beachten Sie auch die Beilagen. Wie immer erscheint das Rundschreiben in Deutsch und Russisch. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.
 
Neues Rundschreiben online
Dienstag, 30. Juni 2009
Jüdische Gemeinde Hamburg Ab sofort finden Sie in der Rubrik "Rundschreiben" die aktuelle Ausgabe Nr. 4 (Juli / August 2009) unseres Gemeinderundschreibens zum online betrachten oder herunterladen. Bitte beachten Sie auch die Beilagen. Wie immer erscheint das Rundschreiben in Deutsch und Russisch. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.
 
Neues Rundschreiben online
Freitag, 1. Mai 2009
Jüdische Gemeinde Hamburg Ab sofort finden Sie in der Rubrik "Rundschreiben" die aktuelle Ausgabe Nr. 3 (Mai / Juni 2009) unseres Gemeinderundschreibens zum online betrachten oder herunterladen. Bitte beachten Sie auch die Beilagen. Wie immer erscheint das Rundschreiben in Deutsch und Russisch. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.
 
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Mittwoch, 8. April 2009
 
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