Was ist die Reformsynagoge Hamburg

Seit längerem gibt es in der Jüdischen Gemeinde Hamburg zusätzlich zum orthodoxen Gottesdienst unter Rabbiner Shlomo Bistritzky auch eine Reformsynagoge unter dem Dach unserer Einheitsgemeinde mit der Begleitung von Rabbiner Gabor Lengyel und einem eigenen Kultusausschuss.

Mit der Einrichtung der Reformsynagoge wird unsere Einheitsgemeinde erweitert und bereichert, indem auf die Bedürfnisse der Gemeindemitglieder eingegangen wird, die sich in der Synagoge einen liberalen Ritus wünschen, der die Entwicklung der Jüdischen Welt in den letzten 200 Jahren widerspiegelt.

Bezüglich unserer gemeinsamen ererbten Kultur, Religion und Geschichte gibt es keine Unterschiede. Als Jüdinnen und Juden stehen wir unabhängig von unserem religiösen Ritus füreinander ein!

Im Hinblick auf die Religion eint uns die jüdische Lehre, die Tora, das Lernen, die Bedeutung von Gebet und Gottesdienst, Shabbat und unsere jüdischen Feste.

Auch der reformierte Gottesdienst findet im Wesentlichen auf Hebräisch statt, wobei einige Texte jeweils in der Landessprache vorgetragen werden können; also in Deutsch, Russisch oder Englisch. Das Sch’ma sowie eine Vielzahl von Segenssprüchen, Gebeten und Liedern unterscheiden sich im reformierten Ritus nicht vom orthodoxen. Die Amida wurde im Rahmen der Reformbewegung geringfügig geändert. Die Wiedererrichtung des Tempels und die Rückkehr nach Jerusalem der ursprünglichen Fassung wurden geändert, ebenso die Erwähnung der Stammmütter neben den Stammvätern. Einige Lieder im liberalen Ritus haben eine andere Melodie als viele dies vom orthodoxen Ritus gewöhnt sind, sie lassen sich aber schnell lernen.

Der wichtigste Unterschied zum orthodoxen Ritus ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Synagoge. Das bedeutet, dass Männer und Frauen nebeneinander sitzen, dass Frauen ebenso wie Männer zur Tora aufgerufen werden können, dass es männliche und weibliche Vorbeter, Gabbaim und Gabbaot sowie Rabbiner und Rabbinerinnen gibt.

Die Reformsynagoge ist Mitglied der Union der progressiven Juden in Deutschland und wird von ihr unterstützt.

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Dann kommen Sie doch einfach zu einem unserer kommenden Gottesdienste

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Unsere Einladung richtet sich an alle Mitglieder der jüdischen Gemeinde Hamburg.

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